von Marko Häbold

Der Immobilienmarkt in Dresden 2026/2027

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Dynamik im gesamten Großraum Dresden nimmt langsam, aber stetig zu. Besonders sichtbar wird dies an der Zahl der Transaktionen. Konkret wurden 2025 insgesamt 5.080 Kaufverträge im Stadtgebiet registriert. Im Krisenjahr 2023 zählten wir noch 3.195 Verkäufe. Damit ist die Zahl der Transaktionen innerhalb von zwei Jahren um rund 40 Prozent gestiegen. Das Wachstum wird vor allem durch Zweitmarkt-Eigentumswohnungen angefeuert.

Die gehandelten Volumina haben auf knapp 2 Mrd. EURO zugenommen und bewegen sich damit wieder auf einem Niveau von 2015. Nur in der großen Boomphase, die bis 2022 andauerte, lag es teilweise doppelt so hoch.
Heute finden Käufer und Verkäufer einen ausgewogenen, transparenten Markt
vor. Umso mehr wird unser Beratungsansatz und unser Netzwerk benötigt. Denn die Potentiale - aber auch die Risiken Ihrer Immobiliengeschäfte liegen oft im Detail. Und genau dort sind wir zu Hause.

Preisentwicklung Ql - 2024 zu Ql - 2026

Einfamilienhaus

Preise steigen moderat, bei mittleren Kaufpreisen von 585 TEUR. Aktueller Fachkräfte-Zuzug könnte Preise stärker treiben. Besondere Wertsteigerungen sehen wir im verwandten Segment der Reihenmittelhäuser
(2024: 3.280,- EUR/ m2; 2025: 3.660,- EUR/ m2 (+12 %), 2026: 3.850,- EUR/ m2)

Eigentumswohnungen | Zweitmarkt

Der Preis zeigt den Mischpreis aller Belegungsarten: langfristig vermietet, vermietet trotz Eigennutzerphantasie, unvermietet. Somit ist eine Differenzierung nötig: Vermietete Wohnungen kosten max. 2.500,- EUR/ m2 oder max. 23 Jahresnettokaltmieten; freie Wohnungen i.d.R ab 2.400,- EUR/ m2, in Toplagen bis zu 5.000,- EUR/ m2

Eigentumswohnungen | Erstmarkt

Die wenigen Bauträger, welche heute noch aktiv sind, errichten ausgewählte Einheiten mit reduzierten Abverkaufsrisiken, meist in Top-Lagen mit wertiger Ausstattung. Das überschaubare Angebot trifft auf eine kleine Zielgruppe, oft Barzahler, welche bereit ist, die gestiegenen Baukosten mit zu tragen.

Mehrfamilienhäuser | Zweitmarkt

Die ca. 4 % Steigerung zu 2025 resultiert aus gestiegenen Mieten, denn die Faktoren stagnieren. Aufgrund des Zinsniveaus und der umständlichen Kreditvergabe der Banken steigen die Zinshauswerte nur synchron zu den Kaltmieterträgen. Unser lnvestorenumfeld besteht aus Firmen, oft deutscher Mittelstand, oder lokal ansässigen Privatkäufern.

FAZIT

Markt gespalten: Mehr Transaktionen, aber weniger Geldumsatz

Deutlich angestiegen ist der Verkauf von Zweitmarkt-Eigentumswohnungen. Bei Zinshäusern stehen Verkäufer dagegen stärker unter Preisdruck. Die technische Objektqualität gewinnt gegenüber der Mikrolage zunehmend an Bedeutung. Für maßgeschneiderte Kauf- und Verkaufsanalysen ist Citymakler Ihr Experte.

 

 

Marko Häbold
Geschäftsführer / Gesellschafter
Telefon: +49 (0) 351 6555 715 +49 (0) 351 6555 715
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